Clödeli

1. Wenns die ganz Wuche im Buch chriblet wills bald Friitig isch, weisch das immer nu huere Freud ade Fasnacht häsch.

2. Das Schrumpfchopf ase weh tuet, vergisst mer zum Glück nach de Fasnacht wieder.

3. Nöd bi allne ghiit s Namenszätteli vom Jubifäscht ide Wäschmaschine vode Kleider ab, oder sind gar nie id Maschibe cho?

4. Wenn bim Seelesinger ase muesch würge, merksch nöd, dass föllig näb de erste Trompete verbii spillsch. 

5. Und wenn denn die erst Trompete hört spille weg üs, söttemer villicht bitz lisliger spille und besser lose.

6. Eigentli hani Süessgsprützte Wiiswii nu nie gern gha, danke GWW für d Erinnerig.

7. Wenn anere Frau s Kleid abeghiit wills vill z gross isch, hilfsch doch gern wieder s Kleid z richte, wer weiss öb au mal froh drum wersch.

8. Wenn vo dere Frau denn aber spöter wieder erkännt wirsch, und gfroget wirsch öb lesbisch segsch, machsch der scho bald chli Sorge.

9. Vor luuter Uftritt hetmer scho chöne meine es segi scho Fasnachtssamstig.

10. Zum Glück hät ä gueti Fee vode Kalberhalle nöd wiit is Dihei, so häsch zum feine Poulet au grad nu ä gueti Cocktail Sauce.

 


Sonntag, 21. Januar 2018
Silvi

1. Gisch am Mäh dä Fotiapparat, häsch sicher gnuäg Fötäli druff.

2. Dankä Mäh,häsch du super gmacht, au went hauptsächlich dich mit hüpschä, jungä Frauä gfötälät häsch ;-)

3. Isch jetzt dä Mäsi scho is Technorama gangä? Da Spielzüg muäner aso wieder ha! Und dä Schnabelbächer au!

4. Chömmer nögst Weekend mol go Bärätatzä losä? 

5. In Wuppenau ischs immer wieder schöööö, au im Gräterümli.

6. Bi dä FGL isch fein gsi...und dä Schinkä hät sogar noch Poulet gschmeckt.

7. Zmol stoht dä Silvian döt vornä!!!! Findä är häts guät gmacht, aber bitte verlürät eui Mundstuck nömä. 

8. Im Ochsä öchli singä am Stammtisch isch schön, guät hämmer Prob ka im Car ;-)

9. D‘Regu hät än Schnupftank i dä Nasä surprised

10. Dankä am FGL Maa wo üs ä Taxi bstellt hät. 


Sonntag, 21. Januar 2018
Kapellmeister

1. Wenns dir am erste Wuchenend scho d'Lippe verrupft, gits wohrschindlich ä strengi Fasnacht.

2. Am Hinti sini Zäh und dä Huet überloh, isch nur bedingt ä gueti Idee.

3. Wenn dä Adi ohni Hi-Hat spielt, tönts irgendwie anderst.

4. Wenn dä Säftli-Silvan afangt Rotwy zur Fläsche us trinke, hät er sicher en lustige Obig.

5. Wenn dä Mäci afangt Rotwy zum Schnabelbecher us trinke, hät er sicher en lustige Obig.

6. Völlig unerwartet häts z'ebnat gar nöd mol so viel lüt gha.

7. Trotz weniger Bsuecher isch dä Hügelball au das Johr en Bsuech Wert gsi - noch einen söttigen!

8. Anschienend chunnts nöd druff ah, wie schnell das mer es Stückli izellt. Ihr mached jo glich was ihr wönd :-)

9. Wenn dir dä Dani seid, das es nöd mol vor em Cöni so luut isch, muesch luege wie das mit so grosse Hödä no ab dä Bühni abe chunnsch.

10. Jay Jay Music - musikalisches Entertainment uf höchstem Niveau! Niiiiiiiiicht...


Sonntag, 21. Januar 2018
der Mann

Vor wenigen Tagen, als Burglinde durch den Wald fegte und das Dach meiner Holzhütte zum fliegenden Teppich mutieren liess, fand ich glücklicherweise Unterschlupf im Städtchen. Ein ehrbarer humpelnder Mann gewährte mir Unterschlupf für die nächsten Wochen. Nebst ein paar wenigen Kleidungsstücken und einigen Hüten, die Burglinde nicht wie alles andere quer durch den Wald bliess, konnte ich noch ein Fass voll klaren trüben Trunk einstecken. Als Dank sollte dies wohl genügen, odl?

Zum Glück kamen nach dem Sturm Tylor, Bonnie und Charlotta singend bei meiner Hütte vorbei. Weitläufig bekannt als die „Sennensinger“. Es waren Sennen und Sennerinnen aus allen Herren Länder, welche durch die Gegend zogen und für Kost und Logie arbeiteten. Ich sammelte gerade mein Hab und Gut in der Umgebung auf, als mich Tylor in einer eigenartigen Sprache anhaute: „You are holding out for a hero?“ Ich verstand zwar kein Wort, aber was hatte ich armer Mann schon zu verlieren. Als ich nickte und diese Sennensinger sofort mein Dach zu reparieren begannen, konnte ich gerade kurz d’Seele chli la bambele loh. Nach einer Weile sprach mich Charlotta in einer noch seltsameren Sprache an: „Nous avons aussi besoin de manger, la maison ne nous nourrit pas.“. Als sie dann mit den Fingern in den Mund zeigte, verstand ich schnell was sie wohl meinte. Sogleich machte ich ein Feuer und legte das Beste Stück Fleisch auf den Grillrost. Hände verwerfend rannte Charlotta auf mich zu und faselte etwas von „non non, pas de boeuf, pas de boeuf“ und „nous préférerions des escargots“. Ich verstand nur blablabla... Eine Deutung habe ich aufgegeben, denn ich lag auch falsch, als ich meinte, dass sie Hunger hätten. Das ganze saftige Rindfleisch, gespickt mit Zwiebeln, konnte ich alleine essen und die Sennensinger krochen auf dem Waldboden umher und stocherten in den Laubblättern herum. Meine Augen waren schon müde, aber ich glaubte gesehen zu haben, dass einer dieser Gestalten einen Schnägg in den Mund steckte. Welch sonderbare Helfer mir das Glück schickte. Vielleicht hätte ich doch besser einen Hecht zubereiten sollen.

Nun aber bin ich im Städtchen SteigLi und freue mich auf die nächsten Wochen. Es wird wieder höllisch viel los sein. Als würden brennende Ochsen durch das Dorf getrieben werden. Achtung Spoiler: Dieses Jahr gibt es vielleicht ein Livekonzert vom Trauffer in unserer Spelunke. Gölä ist leider verhindert und musste für dieses Jahr absagen.

 Auch bei der GeGu-Truppe war viel los in den letzten Monaten. Es gab Verstärkungen in vielen Registern. Der Fassmacher Vinke, welcher ebenfalls bei den notenlesenden Musikern im Städtchen mitmischt, wird sich auf der führenden Trompete beweisen. Bereits etwas länger mit dabei und schon zahlreiche Schränzer-Erfahrungen und –Eindrücke reicher, bläst Ricona in die begleitende Trompete. Der Mann hofft, dass sie besser bläst, als klask! spielth. Oh mann! Auch bei einem weiteren neuen Haudegen mag sich der Mann noch an frühere Jahre erinnern, als Olin faan Biber als kleiner Bub mit an die Umzüge kam und voller Freude und einem riesen Stolz im Kostüm stand, dachte kaum einer, dass er einmal bei uns am Wägeli steht. Als letzte im Bunde der neuen Barden gesellt sich Lisa-Neela Imger mit dem besten Instrument – der Posaune – dazu. Auch sie musiziert bereits in einem kleinen Dorf namens Binligen in einem orchestralischen Verein mit. Bei einem „Ahoi“-Grusse in Richtung des Mannes in unserer Spelunke, gibt es bestimmt einen ovizellen Drink spendiert für unsere Neuen. Arr! Einen Tipp an unsere Säckelmeisterin: Weit weg sitzen…

Hiermit endet wohl die letzte Geschichte des Mannes. Doch es ist auch der Anfang von vielen, vielen Erkenntnissen, … Haut in die Tasten liebe Schränzer und geniesst die Fasnacht 2018!


Montag, 08. Januar 2018
Cöni

1. Schlittle hätmor scho immer als Alibiüebig gmacht - wenns eim aber a de Talstation devo abrotet, well Piste nütmeh isch, denn bringsch die Schlitte halt grad wieder retour.
2. Wenn öpper s'Ticket ufeme Weg vo 200 Meter chann verlüre, denn isch das sicher nöd de Hinti.
3. Trinkt de Fabi vier Jagertee am Morge, denn schloft er bereits es bitz im Gondeli und brucht am Nomitag ehner Platz füres Chüssi ufem Tisch statt Platz für Getränk.
4. Es kalts Plättli isch was irrsinnig feins zum z'Mittag. Bim Wii müend mir aber nomol rede Regu.
5. Gohsch is Montafon go Skifahre, muesch kei Kleider mitnäh. T-Shirts chunnsch jetzt a jedere Bar über.
6. Wenn de Mäh de halb Burger stoh loht, wellor nüme mag, denn chasch guet fascht de ganz Teller retour goh loh. - Fein wärs aber gsi.
7. Timing isch eifach alles - gell Regu.
8. Isch di bescht Bar grad bi de Talstation une, chasch dir am zweite Tag sogar s'Bähnli spare.
9. Wenn Barfrau es grosses Tablar voll Williams-Shots mit Birrestückli für de Tag vorbereitet, denn isch de Reiz eifach z'gross zum nöd alli z'poste. Danke Remo für de schön Iestieger.
10. Wenn de Stägi innere Autobahnraststätt quer über alles indisch annere fremde Frau was zuerüeft, denn sind wohl nöd beid Büs zur gliche Ziet heigfahre.


Montag, 13. März 2017
 
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