der Mann

Vor wenigen Tagen, als Burglinde durch den Wald fegte und das Dach meiner Holzhütte zum fliegenden Teppich mutieren liess, fand ich glücklicherweise Unterschlupf im Städtchen. Ein ehrbarer humpelnder Mann gewährte mir Unterschlupf für die nächsten Wochen. Nebst ein paar wenigen Kleidungsstücken und einigen Hüten, die Burglinde nicht wie alles andere quer durch den Wald bliess, konnte ich noch ein Fass voll klaren trüben Trunk einstecken. Als Dank sollte dies wohl genügen, odl?

Zum Glück kamen nach dem Sturm Tylor, Bonnie und Charlotta singend bei meiner Hütte vorbei. Weitläufig bekannt als die „Sennensinger“. Es waren Sennen und Sennerinnen aus allen Herren Länder, welche durch die Gegend zogen und für Kost und Logie arbeiteten. Ich sammelte gerade mein Hab und Gut in der Umgebung auf, als mich Tylor in einer eigenartigen Sprache anhaute: „You are holding out for a hero?“ Ich verstand zwar kein Wort, aber was hatte ich armer Mann schon zu verlieren. Als ich nickte und diese Sennensinger sofort mein Dach zu reparieren begannen, konnte ich gerade kurz d’Seele chli la bambele loh. Nach einer Weile sprach mich Charlotta in einer noch seltsameren Sprache an: „Nous avons aussi besoin de manger, la maison ne nous nourrit pas.“. Als sie dann mit den Fingern in den Mund zeigte, verstand ich schnell was sie wohl meinte. Sogleich machte ich ein Feuer und legte das Beste Stück Fleisch auf den Grillrost. Hände verwerfend rannte Charlotta auf mich zu und faselte etwas von „non non, pas de boeuf, pas de boeuf“ und „nous préférerions des escargots“. Ich verstand nur blablabla... Eine Deutung habe ich aufgegeben, denn ich lag auch falsch, als ich meinte, dass sie Hunger hätten. Das ganze saftige Rindfleisch, gespickt mit Zwiebeln, konnte ich alleine essen und die Sennensinger krochen auf dem Waldboden umher und stocherten in den Laubblättern herum. Meine Augen waren schon müde, aber ich glaubte gesehen zu haben, dass einer dieser Gestalten einen Schnägg in den Mund steckte. Welch sonderbare Helfer mir das Glück schickte. Vielleicht hätte ich doch besser einen Hecht zubereiten sollen.

Nun aber bin ich im Städtchen SteigLi und freue mich auf die nächsten Wochen. Es wird wieder höllisch viel los sein. Als würden brennende Ochsen durch das Dorf getrieben werden. Achtung Spoiler: Dieses Jahr gibt es vielleicht ein Livekonzert vom Trauffer in unserer Spelunke. Gölä ist leider verhindert und musste für dieses Jahr absagen.

 Auch bei der GeGu-Truppe war viel los in den letzten Monaten. Es gab Verstärkungen in vielen Registern. Der Fassmacher Vinke, welcher ebenfalls bei den notenlesenden Musikern im Städtchen mitmischt, wird sich auf der führenden Trompete beweisen. Bereits etwas länger mit dabei und schon zahlreiche Schränzer-Erfahrungen und –Eindrücke reicher, bläst Ricona in die begleitende Trompete. Der Mann hofft, dass sie besser bläst, als klask! spielth. Oh mann! Auch bei einem weiteren neuen Haudegen mag sich der Mann noch an frühere Jahre erinnern, als Olin faan Biber als kleiner Bub mit an die Umzüge kam und voller Freude und einem riesen Stolz im Kostüm stand, dachte kaum einer, dass er einmal bei uns am Wägeli steht. Als letzte im Bunde der neuen Barden gesellt sich Lisa-Neela Imger mit dem besten Instrument – der Posaune – dazu. Auch sie musiziert bereits in einem kleinen Dorf namens Binligen in einem orchestralischen Verein mit. Bei einem „Ahoi“-Grusse in Richtung des Mannes in unserer Spelunke, gibt es bestimmt einen ovizellen Drink spendiert für unsere Neuen. Arr! Einen Tipp an unsere Säckelmeisterin: Weit weg sitzen…

Hiermit endet wohl die letzte Geschichte des Mannes. Doch es ist auch der Anfang von vielen, vielen Erkenntnissen, … Haut in die Tasten liebe Schränzer und geniesst die Fasnacht 2018!


Montag, 08. Januar 2018
Cöni

1. Schlittle hätmor scho immer als Alibiüebig gmacht - wenns eim aber a de Talstation devo abrotet, well Piste nütmeh isch, denn bringsch die Schlitte halt grad wieder retour.
2. Wenn öpper s'Ticket ufeme Weg vo 200 Meter chann verlüre, denn isch das sicher nöd de Hinti.
3. Trinkt de Fabi vier Jagertee am Morge, denn schloft er bereits es bitz im Gondeli und brucht am Nomitag ehner Platz füres Chüssi ufem Tisch statt Platz für Getränk.
4. Es kalts Plättli isch was irrsinnig feins zum z'Mittag. Bim Wii müend mir aber nomol rede Regu.
5. Gohsch is Montafon go Skifahre, muesch kei Kleider mitnäh. T-Shirts chunnsch jetzt a jedere Bar über.
6. Wenn de Mäh de halb Burger stoh loht, wellor nüme mag, denn chasch guet fascht de ganz Teller retour goh loh. - Fein wärs aber gsi.
7. Timing isch eifach alles - gell Regu.
8. Isch di bescht Bar grad bi de Talstation une, chasch dir am zweite Tag sogar s'Bähnli spare.
9. Wenn Barfrau es grosses Tablar voll Williams-Shots mit Birrestückli für de Tag vorbereitet, denn isch de Reiz eifach z'gross zum nöd alli z'poste. Danke Remo für de schön Iestieger.
10. Wenn de Stägi innere Autobahnraststätt quer über alles indisch annere fremde Frau was zuerüeft, denn sind wohl nöd beid Büs zur gliche Ziet heigfahre.


Montag, 13. März 2017
Cöni

1. Wennt krank bisch, ischs nu halb so glatt.
2. E Zusag zmache für de letscht Uftritt am halbi Zwei isch recht muetig.
3. Guet händ mir aber nöd müese am halbi Drü spiele!
4. Geil isch de Uftritt gsi, aber i finds us Prinzip muetig. *zwinker*
5. Sone Hafekneipe wie in Arbon söttmor haa. Oder zumindest die Ahgstellte und d'Hamburger.
6. Wennt eigentli so richtig nöd magsch, aber denn de Mäh gsehsch id Meitliriege laufe, muesch innerlich scho bitz schmunzle.
7. Z'Stei findsch nödmol am eis ide Nacht es ruhigs Eggli. Müend mir wiedermol goh!
8. Sone unmotivierti Gugge hanni selte gseh wie d'Schränzer z'Stei - a mol, die wo noch üs händ müese spiele z'Stei.
9. Aber kum hättmor s'erste Bum vo de Pauke ghört, häts nurno kesslet, gumpt und tue was hät möge! Sehr en geile Abschluss gsi!
10. Bim Uselaufe häts grad chli Platz brucht.
11. Wennt wiet und breit kei Liecht me gsehsch, denn stiegt au nu de Roger usem Car us und lauft hei.
12. Nochem Uftritt hetti no so möge, doh hettmor guet nomol chönne id Bärehöhli!

So, jetzt freumi uf de Abschluss 2.0 uf de Skipiste. D'Stoppuhr am Schlitte isch gnullt und ich hoffe de Rekord vo Arosa chönne z'breche: 5 Sekunde und zägg a de Bar. Das gilts z'schloh.


Freitag, 10. März 2017
Ehrenpräsident

 

1. S Eichhof-Büchse-Bier isch jetzt definitv überegheit, oder isch es echt vo Afang a nöd so guet gsi?

2. Mi ninnts wunder woher die Schönegröndler de Schnee gstohle händ für die Bühni.

3. Wenn en Flying Hirsch trinksch, aber s Red Bull weg losch, wells nöd magsch verlide im Alter, denn merksch ersch recht wie gruusig de isch.

4. Wenn ame zuekünftige Ehemolige-Gugger es Bier wötsch zahle, er nei seit, aber nocher glich selber eis chauft, denn chunnsch der recht blöd vor.

5. Wenn de Lösi nüme graad cha laufe sött mer gschider selber go luege wo er sis Gwändli hät, er wörs  jo eeh nüme gseh.

6. Z Arbon häts e Kneipe, die isch fasch so wie früener de Pfaue, eifach Herrlich.

7. Wenn no achli am liire bisch, isch es ganz OK wenn de Roger s Startsignal git.

8. Han i scho gschriebe, dass es i de Hafekneipe z Arbon recht gmüetlich gsi isch, nur s Bodesee-Wasser isch zimli süess, devör de Hamburger super.

9. Wenn als ersti Gugge i de Halle muesch spiele, aber dusse au no öppis lauft, chas si, dass no nöd soo viel lüüt i de Halle sind zum zuelose. Zum Glück mached mer das am Monster nöd eso.

10. I jedere Gugge häts eine wo di en ganze Obig chönt vollliire, zum Glück gitz Alkohol, denn mues mer nämli zwüscheddüre uf s WC.

11. Stein AR = Moslig SG = Einmal Hölle und Zurück!

12. Isch ein Hammergeile Abschluss gsi bi üsne Appezeller Fründe, do sind mer sicher nöd s letscht mol gsi.


Freitag, 10. März 2017
Kapellmeister

- Wenn 5 vo 8 1. Trompete fehlet, bisch froh wenn eine churzfristig glich no uftaucht.

- Im Schönegrund trotzets doch tatsächlich am Klimawandel und händ no ä Schneebühni baue. Am Samstig isch vo däre aber nüme viel ume gsi.

- Wennd freiwillig in Schönegrund fahrsch, merksch das es langsam zäch wird.

- Wenn sogar dä Haselmösler-Wage seid, das am Gispel sis Mami uf DSF chunnt, wirds vermuetlich au so sii.

- Wenn ein Johny Deer Deer Deer noch em andere gsehsch, bisch im Schönegrund am Umzug. Grad aschlüssend sind mir denn an See See See, Bodesee See See...

- Am Umzug mit em Mäci dä Wäge noh isch zwor ä lustigi Sach, chönntsch theoretisch nochher aber au scho wieder hei goh.

- Ä Kaffistube wo sich "Möhl-Stube" schimpft, aber weder Säftli no Bier verchauft, han i au no nöd grad gseh.

- Das Appezeller nöd ganz normal sind, isch jo Landeswiit bekannt. Aber wenns öppis chönd, denn isch es Fasnacht fiire.

- Bewerbige für en Bermuda 4-Eck Platz chönd ab sofort igreicht werde. Dä Mäh hät entschiede, das er doch lieber wieder zu dä Meitliriege wür goh.

- Ä Saison händ mir no immer mit em Trompetefigger beendet. Koste es was es wolle!


Sonntag, 05. März 2017
 
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