Ehrenpräsident

Wer sich erinnert war nicht dabei. cool


Samstag, 04. Februar 2017
Hotelier

Wer sich errinnert war nicht dabei


Samstag, 04. Februar 2017
der Mann

Ach was bin ich entzückt über die vielen Einträge hier im Buch der Gäste. Zum Glück bin ich nun technisch erschlossen und kann mir den täglichen Marsch ins Städtchen sparen um all Dies zu lesen. Selbst der bärtige Niklaus kommt jeden Abend schnell in meine Hütte und liest interessiert mit. Er meinte, er habe viel verpasst in den letzten Jahren und freut sich sehr, bis auch er in den Genuss des grossen Netzes kommt. Nur mit diesen fremdwörtischen Ausdrücken sind wir noch etwas crazy in love.

Nur noch wenige Tage, dann kann ich mein Strohbett gegen die Matte im grossen Flur des Hoteliers tauschen. Die Vorfreude steigt von Glockenschlag zu Glockenschlag. Die für viel Spass und Stimmung sorgenden Gastgeschenke - natürlich in den gewohnten Vereinsfarben - liegen bereit (A.d.R.: der Mann reibt seine Hände und lacht Hämisch). Falls der Hotelier nach Rache trachten sollte, sei vorweg gesagt, die Magd Lagure hatte die rümliche Idee. Eine Frage betreffend der Herberge hätte ich dennoch: Eventuell würde ich mich erpichen, die Matte gegen ein luftiges Bett öpzugraden - falls diese dann vorrätig sein sollten und der Hotelier noch Wohlwollen gegenüber dem Mann empfindet. Da ich weiss, dass dieser gerne sein Essgeschirr mit Fleisch füllt - sofern es noch Platz hat nebst dem vielen Gemüse, würde ich ihm gerne meinen Esel geben. Doch dieser ist schon alt und ich brauche ihn für den Transport meines lauten Blechs. So muss ein nordisches Bier mit Korken reichen. Diese feine Perle brachte Niklaus mit, als er vor kurzem zum nordigen Pol flog und dann an einem grossen Kindergeburtstag Allmosen verteilte. Auch einen kleinen Kübel Krähenfutter würde ich als Mitbringsel gerne in die Stallungen stellen für die Tiere der weiteren Gäste.

Doch trotz aller Vorfreude, muss ich mein Beschämen kundtun. Wie vom Kapellmeister richtig konstatiert, wurde er keines Wortes erwähnt an dieser grossen Tafel. Dafür möchte ich mich untertänigst entschuldigen. Habe ich ihm und seinem Weib doch viel zu verdanken. Sein unermüdlicher Einsatz in den vergangenen Wochen darf ebenfalls nicht unverdankt bleiben. Man darf ihm gerne einen Trunk reichen bei nächster Gelegenheit. Eventuell bereits zur Tagesmitte am Tauftag bei der ochsigen Rinka. Apropos unermüdlichem Einsatz: Zwecks Defekt der rauchentwickelnden Maschine zum Fernhalten des Monster Nessaja, wird eine mundbetriebenes Ersatzgerät vermehrt zum Einsatz kommen müssen. Dies zur Sicherheit aller Barden unter dem grossen ehrenamtlichen Einsatz des Kapellemeisters, dem Mann und weiteren Freunden, welche jeweils angelockt werden.

Nun gut, nehmt die Paddel an die Hand und lasst die Spiele beginnen!


Montag, 30. Januar 2017
Monster Nessaja

Durch mehrfaches Rufen der verschiedenen Gäste in diesem Buch,ist auch bei mir der Hunger geweckt. Ich rieche das Fleisch , dass beim Hotelier bereits im erstarrten  Zustand in der Truhe wartet, und hoffe, dass die Ehegattin des Herberggastes ihre Laufübungen gewissenhaft getätigt hat, denn sonst ist auch sie nicht mehr sicher vor meinem Trieb an ihr zu knabbern und zu saugen, bis der letzte Hirsch wieder draussen ist. Obwohl nicht mehr sooo frisch und knackig..............und ich darf das sagen.....Bärbel wäre sicherlich zarter, oder die Zwillinge Ida und Ida. 

 

Nun das Monster Nessaja ist schon voller Vorfreude auf noch viele Apetitthäppchen auch in flüssiger Form . Natürlich werden sie fliessen ,die auf einer langen Insel gefrorenen Tee's, durch meinen Rachen nach anstrengenden Lippenschwingungen durch das Blechblasinstrument. So dass mir schon beim Gedanken an die feinen Säfte bei der ochsigen Rinka das Wasser im Munde zusammen läuft. Natürlich werden alle meine Tischnachbarn und Freunde um und in Steigli, die mahnenden Worte des Kapellmeisters noch in den Ohren verklingen hören, dass Vorsicht geboten ist im Umgang mit diesem Trunk! Ob all seine Schäflein und anderen aus dem Dschungel sich noch erinnern können ist mal dahin gestellt. 

 

Vielleicht ist auch das Monster Nessaja einmal mit "dem Mann " zur später Stunde noch vereint zu unvergesslichen und nicht enden wollenden Nächten in den Trinkhallen des Steiglis anzutreffen. Natürlich würde ich auch beim Hotelier einen Besuch abstatten , aber nur für die kalten Flüssigkeiten. Sollte Nessaja hungrig sein, was hoffentlich nicht vorkommt, gäbe es am Ende der 5. Jahreszeit, keine Kapelle aus Steigli mehr. Ausser der Hotelier könnte verschont werden, da gemunkelt wird, dass er schon bald kein Fleisch mehr auf seinen Knochen trägt?!  Der Herberggast wird froh sein, dass ich seine Ehegattin ausgesaugt habe, und er freien Auslauf hat bis in die frühen Morgenstunden , auf das ich mich freue! 

 

Nun wünsche ich allen noch die letzten ruhigen Stunden ohne Brummschädel, Würgegefühl, Schlafentzug, Entzugserscheinungen und Zittergefühl!!!!

 

Bis bald ......Nessaja wird auf euch lauern......


Sonntag, 29. Januar 2017
Kapellmeister

Geschätzte Herren,

Ich bin entzückt von euren frohlockenden Worten und dem Zusammenhalt eurer Sippe. Trotzdem muss ich aber zugeben, dass ich doch etwas enttäuscht bin. In keinem Worte wurde mein Name erwähnt.  Vielleicht habt ihr es alle schon wieder vergessen? Aber schlussendlich ist es mir, dem Meister der Kapellen, und meinem holden Weibe zu verdanken, dass der MANN wieder stubenrein ist.

Man stelle sich nur vor, wenn der MANN und sein schmächtiger Freund Hotelier in der Burg zu Lüti ihr Nachtlager aufschlagen. Nach einem Gelage wie es im Buche steht und einem Festmahl nach Mitternacht sitzen sie zusammen in der Ritterstube. Der eine geplagt von seiner Heimscheisserei und dem anderem der fliegende Hirsch plötzlich nicht mehr gut bekommt? Nein – es wäre wahrlich kein ehrenvoller Abgang solch adliger Geschöpfe. Gut, dass sie nun wieder Herr über sämtliche ihrer Körperöffnungen sind und somit ohne Probleme anderen Gästen überlassen werden können. Wohl bekomms!

Nun denn, auch ich stecke mitten in den Vorbereitungen für die kommenden Wochenenden. Das Schlafgemach für den Herrn der Gesetze ist bereit. Das neue Gewand ist fertiggestellt und neue  lachhafte Mitbringsel aus dem Dschungel sind angeschafft. Ebenfalls ist mir zu OHREN gekommen, dass GEBISSe Leute neuerdings während der Fasnacht zusätzlich zur Verzierung des Hauptes noch einen Hut tragen müssen. Das ganze kommt mir doch etwas spanisch vor – zur Sicherheit wurden schon einmal alternative Möglichkeiten  für eine Kopfbedeckung angeschafft.

Trotz meiner fehlenden Erwähnung muss ich zugeben, dass ich durchaus auch etwas entzückt bin! Schlussendlich ist es immer wieder eine Ehre, mit solch edlen Herren diese durchwegs sinnvollen und dringend notwendigen Verhandlungen im Buche der Gäste zu führen. Ein schöner Weg der Kommunikation, welcher hoffentlich noch lange erhalten bleibt.

Hakuna Matata meine treuen Begleiter – rauf auf die Podeste und runter mit den lauten Klängen. Wir wollen unsere Gäste schliesslich Limbo-Tanzen sehen.


Freitag, 27. Januar 2017
 
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